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	<title>Pax et bonum</title>
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	<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 21:26:01 +0000</pubDate>
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		<title>Ein schwerer Gang</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 21:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
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		<description><![CDATA[	Ich gehe nicht gerne beichten.
	Immer mal wenn mir jemand erz&#228;hlt, wie gerne er oder sie das t&#228;te, habe ich massive Zweifel an der Ehrlichkeit der Aussage. Die eigenen S&#252;nden offen bekennen kann kaum Spa&#223; machen, so sehr man auch wei&#223;, da&#223; diese durch die Beichte hinweggenommen und ausradiert werden (wovon ich &#252;berzeugt bin). Sch&#246;n ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich gehe nicht gerne beichten.</p>
	<p>Immer mal wenn mir jemand erz&#228;hlt, wie gerne er oder sie das t&#228;te, habe ich massive Zweifel an der Ehrlichkeit der Aussage. Die eigenen S&#252;nden offen bekennen kann kaum Spa&#223; machen, so sehr man auch wei&#223;, da&#223; diese durch die Beichte hinweggenommen und ausradiert werden (wovon ich &#252;berzeugt bin). Sch&#246;n ist das trotzdem alle nicht, aber nicht alles Notwendige ist unbedingt sch&#246;n.</p>
	<p>Deswegen gehe ich auch viel zu selten beichten.</p>
	<p>Die &#8220;Beichtspiegel&#8221;, also die Anregungen zum Reflektieren der eigenen Unterlassungen, Gedanken und Taten, die ich im Gotteslob und anderswo gefunden habe, haben mich auch nie wirklich angesprochen bzw. mir nicht wirklich geholfen. Das Orientieren an den Zehn Geboten ist nicht so meins.</p>
	<p>Jetzt habe ich eine &#8220;Klassifizierung&#8221; gefunden, die dazu f&#252;hrte, da&#223; mir einiges schlagartig klar wurde, u.a. warum ich wirklich so selten beichten gehe. Diese Klassifizierung ist nichts wirklich Neues, seit Jahrhunderten bekannt in Ost und West - und deswegen auch so &#8220;ausgereift&#8221;.</p>
	<p>Es geht ganz einfach um das, was die Kirche des Westens als Haupts&#252;nden klassifiziert hat. Diese zeigen mir ganz eindeutig, wo der Hase im Pfeffer bei mir liegt - und vielleicht hilft das auch anderen.</p>
	<p>Sie lauten:</p>
	<p><strong>1. Superbia </strong>- Stolz, Hoffart und Hochmut (die gr&#246;&#223;te S&#252;nde)<br />
<strong>2. Avaritia </strong>- Habsucht, Geiz<br />
<strong>3. Invidia</strong> - Neid , Missgunst<br />
<strong>4. Ira</strong> - Zorn<br />
<strong>5. Luxuria</strong> - Unkeuschheit, Wollust<br />
<strong>6. Gula</strong> - Unm&#228;&#223;igkeit, V&#246;llerei<br />
<strong>7. Acedia</strong> - Tr&#228;gheit, &#220;berdruss, Faulheit</p>
	<p>(ja, auch die letzten beiden geh&#246;ren dazu &#8230;)
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dankbar</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/30/dankbar-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
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		<description><![CDATA[	Ich bin dankbar f&#252;r das letzte Wochenende, welches ich bei einer hervorragenden Tagung der Katholischen &#196;rztearbeit in Maria Laach verbringen durfte. 
	Das Thema war die Frage nach einer verantwortbaren Philosophie f&#252;r den Arzt, ausgehend von der philosophischen Anthropologie des Josef Pieper. 
	Referenten waren u.a. Prof. Berthold Wald und Frau Prof. Gerl-Falkovitz - ein intellektueller Genu&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin dankbar f&#252;r das letzte Wochenende, welches ich bei einer hervorragenden Tagung der <a href="http://katholischeaerztearbeit.de/">Katholischen &#196;rztearbeit</a> in <a href="http://www.maria-laach.de/">Maria Laach </a>verbringen durfte. </p>
	<p>Das Thema war die Frage nach einer verantwortbaren Philosophie f&#252;r den Arzt, ausgehend von der philosophischen Anthropologie des <a href="http://josef-pieper-arbeitsstelle.de/">Josef Pieper</a>. </p>
	<p>Referenten waren u.a. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berthold_Wald">Prof. Berthold Wald </a>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanna-Barbara_Gerl-Falkovitz">Frau Prof. Gerl-Falkovitz </a>- ein intellektueller Genu&#223; war somit mal weder garantiert, der geistreiche Austausch in dem &#252;berschaubaren Rahmen ebenso.</p>
	<p>So macht es Spa&#223;, den Fettk&#246;rper zwischen den Schl&#228;fen mal wieder richtig durchzu&#246;len und im Zusammenspiel von Theologie und Philosophie der Einen Wahrheit auf die Pelle zu r&#252;cken - dabei die Frage offen lassend, ob man ihr wirklich n&#228;her gekommen ist.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zitat</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/28/zitat-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 22:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/28/zitat-2/</guid>
		<description><![CDATA[	You don’t change the world by trying to change the world; you change the world by changing yourself.
	Quelle
	(ebenso gilt: &#8220;You don’t change the church by trying to change the church; you change the church by changing yourself.&#8221;)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>You don’t change the world by trying to change the world; you change the world by changing yourself.</p></blockquote>
	<p><em><a href="http://gerrystraub.wordpress.com/2012/01/26/see-how-they-love-each-other/">Quelle</a></em></p>
	<p>(ebenso gilt: &#8220;You don’t change the church by trying to change the church; you change the church by changing yourself.&#8221;)
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Ohne Aufreger</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/28/ohne-aufreger/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 22:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
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		<description><![CDATA[	Vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen, da&#223; ich hier im Blog eigentlich selten Stellung beziehe zu irgendwelchen kirchenpolitischen Themen oder aktuellen Skand&#228;lchen. Ich verfolge diese zwar aus Neugier, aber auch innerlich regen sie mich zu wenig auf, um dazu was zu schreiben.
	Ich w&#252;&#223;te auch nicht, was das bringen soll. Nat&#252;rlich kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen, da&#223; ich hier im Blog eigentlich selten Stellung beziehe zu irgendwelchen kirchenpolitischen Themen oder aktuellen Skand&#228;lchen. Ich verfolge diese zwar aus Neugier, aber auch innerlich regen sie mich zu wenig auf, um dazu was zu schreiben.</p>
	<p>Ich w&#252;&#223;te auch nicht, was das bringen soll. Nat&#252;rlich kann ich noch eine Stimme mehr ein f&#252;r die Position X oder Y, aber eigentlich ist es doch eh immer das gleiche.</p>
	<p>Mein Apostolat ist es nicht, den katholischen Aufreger zu geben oder mit dem &#8220;Blog im Wind&#8221; f&#252;r katholische Positionen zu streiten.</p>
	<p>Nein, ich bin &#252;berzeugt, da&#223; es meine Berufung ist, der Bruder aller zu sein - und das ist im realen Leben beginnend bei der eigenen Familie schon so schwierig, da&#223; ich im virtuellen da lieber still halte.</p>
	<p>(&#220;brigens ist diese Berufung menes Erachtens nach der Kern des Franziskanischen, weit vor allem anderen)</p>
	<p>Dazu kommt noch, neben den seit Jahrzehnten immer wiederkehrenden Themen bei gleichzeitig seit Jahrzehnten bestehendem Schwund an Glauben (quantitativ sicher), da&#223; ich nicht wei&#223;, was das alles bringen soll.</p>
	<p>Ein gutes Beispiel liefert man, so denke ich, nicht ab, indem man ein schlechtes herausstellt.</p>
	<p>Mir f&#228;llt es schon schwer genug, das Stundengebet t&#228;glich zu beten, wie ich es versprochen habe, zur Beichte zu gehen, wie es gut f&#252;r mich w&#228;re, eine innigere Verbindung mit Jesus zu suchen, wie es lebensnotwendig f&#252;r mich ist.</p>
	<p>Und da soll ich mich noch um irgendwelche Skandalnachrichten k&#252;mmern oder die t&#228;gliche Gleichg&#252;ltigkeit der Massen kommentieren?</p>
	<p>Da w&#228;re ich sicher der falsche Mann.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>&#196;rztliche Korrektur</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/23/aerztliche-korrektur/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
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		<description><![CDATA[	Ich mache so etwas &#228;u&#223;erst ungern, aber ich mu&#223; einem katholischen Blogger widersprechen:
	Echo Romeo schreibt, da&#223; aus &#228;rztlicher Sicht bei einer heftigen Apokryphose &#8220;Heterodox forte&#8221; zu empfehlen sei.
	Neueste Studienergebnisse dagegen widerlegen diese schon als antiquiert geltende Meinung deutlich (sie war so Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts noch en vogue, und der dargestellte Arzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich mache so etwas &#228;u&#223;erst ungern, aber ich mu&#223; einem katholischen Blogger widersprechen:</p>
	<p><a href="http://echoromeo.blogspot.com/2012/01/pentateuch.html">Echo Romeo schreibt</a>, da&#223; aus &#228;rztlicher Sicht bei einer heftigen Apokryphose &#8220;Heterodox forte&#8221; zu empfehlen sei.</p>
	<p>Neueste Studienergebnisse dagegen widerlegen diese schon als antiquiert geltende Meinung deutlich (sie war so Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts noch en vogue, und der dargestellte Arzt mag damals studiert haben). Auch wenn bei in Echo Romeos Beitrag erw&#228;hnte Hinweis des Arztes, da&#223; Schismen zu meiden seien, durchaus noch aktuell ist, mu&#223; doch die Kernempfehlung komplett aufgegeben werden.</p>
	<p>Im katholischen wissenschaftlichen Fachmagazin &#8220;Christ in der Gegenwart&#8221; (eines mit sehr hohem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Impact_Factor">Impact Factor</a>) ist aber neulich eine randomisierte verblindete Studie rausgekommen, die gezeigt hat, da&#223; &#8220;Heterodox Forte&#8221; nicht hilft.</p>
	<p>Theologische Dozenten haben &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum einer gr&#246;&#223;eren Gruppe Jugendlicher entweder &#8220;Heterodox forte&#8221; oder &#8220;Depositum fidei&#8221; in einer fixen Dosis w&#246;chentlich verabreicht. Die Jugendlichen wu&#223;ten nicht, ob sie jetzt &#8220;Heterodox&#8221; oder &#8220;Depositum&#8221; bekamen. </p>
	<p>Bei den harten Endpunkten (Zufriedenheit mit dem Glauben, innerer Frieden, missionarischer Eifer) und auch bei den weichen Endpunkten, die als Surrogatparameter zu gelten haben (Me&#223;besuch, privates Gebet) hat jeweils &#8220;Depositum fidei&#8221; signifikant besser abgeschnitten (p&lt;0,00001).</p>
	<p>Diese weltweit durchgef&#252;hrte Studie fand allerdings in den deutschsprachigen L&#228;ndern keine Geldgeber, so da&#223; diese zumeist in den Schwellen- und Entwicklungsl&#228;ndern durchgef&#252;hrt wurde. </p>
	<p>Es ist zu w&#252;nschen, da&#223; mit den neuen Ergebnissen jetzt auch hierzulande ein Umdenken der Therapie bei akuten theologischen Verspannungen eintritt, um eine Chronifizierung zu vermeiden.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Auf Sendung</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/18/auf-sendung-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
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		<description><![CDATA[	Es gibt nicht wenige Menschen in der Seelsorge oder kirchlicher Verantwortung, die meinen, &#8220;um der Menschen willen&#8221; sich von der Kirche mehr oder weniger l&#246;sen zu m&#252;ssen, um dann n&#228;her an den Menschen und ihren Sorgen zu sein. Die Kirche wird als ein zu enges Korsett empfunden.
	Ich halte das f&#252;r einen gef&#228;hrlichen Irrglauben. Da ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es gibt nicht wenige Menschen in der Seelsorge oder kirchlicher Verantwortung, die meinen, &#8220;um der Menschen willen&#8221; sich von der Kirche mehr oder weniger l&#246;sen zu m&#252;ssen, um dann n&#228;her an den Menschen und ihren Sorgen zu sein. Die Kirche wird als ein zu enges Korsett empfunden.</p>
	<p>Ich halte das f&#252;r einen gef&#228;hrlichen Irrglauben. Da ich aber nur ein Hanswurst bin, dessen Meinung wenig beeindruckt, habe ich mir mal eine bewundernswerte Frau als Kronzeugin gesucht, die weitaus glaubw&#252;rdiger ist:</p>
	<p><a href="http://www.madeleine-delbrel.net/">Madeleine Delbrêl</a></p>
	<p>Sie schreibt bzw. sagt u.a. (Quelle):</p>
	<blockquote><p>Je kirchenloser die Welt ist, in die man hineingeht, umso mehr mu&#223; man Kirche sein.</p></blockquote>
	<blockquote><p>Einzig in der Kirche und durch sie ist das Evangelium Geist und Leben. Au&#223;erhalb ihrer ist es nur noch geistreich, aber nicht mehr Heiliger Geist.</p></blockquote>
	<p>Keine leichte Kost.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kontrovers</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/16/kontrovers/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 21:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Eselsohr - Bücherrezensionen</category>
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		<description><![CDATA[	Die Autorin hat eine sehr schmerzhafte Biographie durchlebt: zwangsweise auf die Koranschule in Pakistan, dem Heimatland ihrer Eltern, dort auch zwangsverheiratet mit allen Folgen (obwohl sie selbst ihre Jugend mit ihrer Familie in &#214;sterreich verbracht hat - au&#223;er ihr hat niemand in der Familie dem westlichen Wertesystem des individuellen Rechts etwas abgewinnen k&#246;nnen) - dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img style="float:left; margin-right:10px" src='/wp-content/bilder/Sabatina.jpg' alt='' />Die Autorin hat eine sehr schmerzhafte Biographie durchlebt: zwangsweise auf die Koranschule in Pakistan, dem Heimatland ihrer Eltern, dort auch zwangsverheiratet mit allen Folgen (obwohl sie selbst ihre Jugend mit ihrer Familie in &#214;sterreich verbracht hat - au&#223;er ihr hat niemand in der Familie dem westlichen Wertesystem des individuellen Rechts etwas abgewinnen k&#246;nnen) - dann die Flucht mit absoluter Trennung von ihrer Familie, das Finden des Liebenden Gottes in Jesus Christus. Nun setzt sie sich f&#252;r Frauen ein, die ebenso gelitten haben wie sie selbst oder noch leiden, hier im dtsprachigen Europa oder auch in ihrem &#8220;Heimatland&#8221;.</p>
	<p>Was ist gut an dem Buch?</p>
	<p>Erst einmal ganz einfach: es ist sehr leicht zu lesen.<br />
Es ent-t&#228;uscht. Es zerst&#246;rt die westlich liberale T&#228;uschung, da&#223; ein Gro&#223;teil der muslimischen Bev&#246;lkerung, sei es im Westen oder im arabisch-asiatischen Raum, sich schon irgendwann in ihrem inneren Wertekompa&#223; &#8220;angepa&#223;t&#8221; haben wird, da die Aussagen des Koran das expressis verbis verbieten. F&#252;r die &#252;berwiegende Mehrheit der Muslime gilt die wortgetreue Interpretation der moralischen Forderungen des Koran und da gibt es keinen Kompromi&#223;.<br />
Es zeigt zudem auf, wie allt&#228;glich diese Themen Zwangsheirat, Quasi-Sklaverei, Polygamie, Rechtlosigkeit von Frauen etc. bei uns sind. Wom&#246;glich in meiner Nachbarschaft in meinem Viertel gibt es solche F&#228;lle (die soziologische Struktur daf&#252;r ist mehr als gegeben).<br />
Es zeigt zudem auf, warum die beschriebenen Gerichtsverhandlungen so selten zu einem gew&#252;nschten Ergebnis f&#252;hren. Die Familienbande ist so stark - f&#252;r viele Nordeurop&#228;er in diesem Extremen nicht zu verstehen - da&#223; die mi&#223;brauchte Person h&#228;ufig ihre Peiniger nicht wirklich bestraft sehen will.<br />
Und es zeigt auch das f&#252;r mich immer wieder &#252;berraschende Faktum auf, da&#223; gebildete Menschen ihr (positives oder negatives, im Buch positives) Vorurteil &#252;ber die eigene Religion nicht anhand der Quellen &#252;berpr&#252;fen wollen. So gibt es Muslime im Buch, die sagen, da&#223; gewisse Sureninhalte nicht im Koran stehen w&#252;rden, weil so etwas &#8220;nicht sein k&#246;nne&#8221;. &#220;berpr&#252;ft wird das aber (aus Angst?) nicht.</p>
	<p>Was ist schlecht an diesem Buch?</p>
	<p>Ich finde es f&#252;r zu leicht zu lesen, die Qualit&#228;t ist mager.<br />
Ich halte es f&#252;r zu pamphletisch, da die Interpretation des Koran, die die Autorin eingetrichtert bekam, als die allein wahre dargestellt wird. Wer eine andere bevorzuge (und zwar im Lebensvollzug, nicht durch Worte), w&#252;rde den Islam nur falsch verstehen. Ich denke zwar, da&#223; diese anderen Interpretationen eine zahlenm&#228;&#223;ig sehr kleine Minderheit darstellen (da gebe ich mich keinen Illusionen hin), aber auch sie sind schon altehrw&#252;rdig (Sufismus, Alevitentum).<br />
Die Autorin regt sich mehrfach dar&#252;ber auf, da&#223; die Richter nicht den kulturellen Hintergrund verst&#252;nden, warum eine Ankl&#228;gerin (die mi&#223;handelte Frau) sich nicht in der Lage sieht, ihre Peiniger (h&#228;ufig m&#228;nnliche Angeh&#246;rige wie V&#228;ter oder Br&#252;der) mit ihrer Aussage zu belasten. Auch wenn die kulturellen Hintergr&#252;nde der Kl&#228;gerinnen dies nachvollziehbar machen, halte ich es f&#252;r eine gro&#223;e Errungenschaft unserer Kultur, da&#223; niemand als schuldig gilt, solange es nicht <em>vor einem unabh&#228;ngigen Gericht</em> bewiesen ist, auch wenn wirklich alle Beweise gegen ihn sprechen. Dies leichtfertig beiseite zu schieben ist fahrl&#228;ssig.</p>
	<p>Also ein kontrovers zu beurteilendes Buch zu einem viel zu wenig pr&#228;senten Thema.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Vor zwei Tagen</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/04/vor-zwei-tagen-3/</link>
		<comments>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/04/vor-zwei-tagen-3/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/04/vor-zwei-tagen-3/</guid>
		<description><![CDATA[	Vorgestern feierte die Kirche ziemlich unbemerkt von den meisten Gl&#228;ubigen zwei gro&#223;e Heilige, Basilius den Gro&#223;en und Gregor von Nazianz, Zeitgenossen und Freunde, die zwei der drei Kappadokischen Kirchenv&#228;ter sind (mit Baslilius&#8217; Bruder Gregor von Nyssa aus Kappadokien in der heutigen T&#252;rkeit stammend).
	Aus zwei Gr&#252;nden sind sie bis heute wichtig: erst einmal haben sie gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Vorgestern feierte die Kirche ziemlich unbemerkt von den meisten Gl&#228;ubigen zwei gro&#223;e Heilige, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Basilius_der_Gro%C3%9Fe">Basilius den Gro&#223;en </a>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_von_Nazianz">Gregor von Nazianz</a>, Zeitgenossen und Freunde, die zwei der drei Kappadokischen Kirchenv&#228;ter sind (mit Baslilius&#8217; Bruder Gregor von Nyssa aus Kappadokien in der heutigen T&#252;rkeit stammend).</p>
	<p>Aus zwei Gr&#252;nden sind sie bis heute wichtig: erst einmal haben sie gegen die Mehrheit der Bisch&#246;fe(!) daran festgehalten, da&#223; Christus wirklich Gott war und ist und nicht nur ein besonders perfektes Gesch&#246;pf Gottes (wie es heute noch die Zeugen Jehovas glauben, die daher eine Spielart der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arianismus">Arianer </a>sind).<br />
Dann war es insbesondere Basilius, der durch seine Sammlung an Regelvorschriften, die sp&#228;ter zu einer Art Basiliusregel zusammengestellt wurde (im Westen, wo man in r&#246;mischer Manier eben alles strukturiert und katagolisiert hat), das heutige M&#246;nchtum sozusagen gr&#252;ndete. Alle M&#246;nchsregeln sind von ihm beeinflu&#223;t oder gehen wie im christlichen Osten sogar fast ausschlie&#223;lich origin&#228;r auf ihn zur&#252;ck.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Schon fast bereut</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/03/schon-fast-bereut/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 08:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
		<guid>http://paxetbonum.de/index.php/2012/01/03/schon-fast-bereut/</guid>
		<description><![CDATA[	Kein anderer Beitrag wie dieser wurde von mir mehr kopiert, verbreitet und leider auch als argumentatives Mittel eingesetzt (und das alles oftmals ohne Quellenangabe):
	Zweihundertf&#252;nfundvierzig
	Eigentlich hatte ich vor bald 5 Jahren diese Liste nur erstellt, um einen kleinen &#220;berblick zu geben. Doch gestern schrieb ich bei Alipius dazu:
	Mittlerweile w&#228;re ich froher, wenn ich diese Liste nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Kein anderer Beitrag wie dieser wurde von mir mehr kopiert, verbreitet und leider auch als argumentatives Mittel eingesetzt (und das alles oftmals ohne Quellenangabe):</p>
	<p><a href="http://paxetbonum.de/index.php/2007/01/25/zweihundertfuenfundvierzig">Zweihundertf&#252;nfundvierzig</a></p>
	<p>Eigentlich hatte ich vor bald 5 Jahren diese Liste nur erstellt, um einen kleinen &#220;berblick zu geben. Doch gestern schrieb ich bei <a href="http://blog.derherralipius.com/2012/01/mehr-zum-thema.html">Alipius </a>dazu:</p>
	<blockquote><p>Mittlerweile w&#228;re ich froher, wenn ich diese Liste nicht aufgesetzt h&#228;tte. Was der Glaube der Kirche ist, steht ja nicht im Ott, sondern im KKK (Stand 1992). Ein rein tabellarisches Auflisten ist kein Vergewissern à la &#8220;check, glaube ich, check, glaube ich &#8230;&#8221; um festmachen zu k&#246;nnen, wer drinnen und drau&#223;en ist.</p>
	<p>Inhaltlich finde ich, da&#223; die Liste sehr sch&#246;ne S&#228;tze aufweist - aber ihre netzweite Verwendung (nichts wurde von mir je mehr kopiert und verbreitet - zumeist ohne Quellenangabe) gef&#228;llt mir nicht, da sie oftmals der Abgrenzung dient. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Ein gesegnetes Weihnachtsfest!</title>
		<link>http://paxetbonum.de/index.php/2011/12/25/ein-gesegnetes-weihnachtsfest/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 21:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
	<category>Pax et bonum</category>
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		<description><![CDATA[	Da die Weihnachtszeit gestern abend erst angefangen hat, bin ich nicht zu sp&#228;t dran.
	Ich w&#252;nsche allen ein gnadenreiches und von Gott erf&#252;lltes Weihnachtsfest und eine gesegnete Zeit bis weit ins n&#228;chste Jahr hinein!
	Mein Gebet ist insbesondere bei all denen, die aus ihrem Leid nicht ausbrechen konnten, davon keine Pause machen konnten oder durch Ha&#223; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da die Weihnachtszeit gestern abend erst angefangen hat, bin ich nicht zu sp&#228;t dran.</p>
	<p>Ich w&#252;nsche allen ein gnadenreiches und von Gott erf&#252;lltes Weihnachtsfest und eine gesegnete Zeit bis weit ins n&#228;chste Jahr hinein!</p>
	<p>Mein Gebet ist insbesondere bei all denen, die aus ihrem Leid nicht ausbrechen konnten, davon keine Pause machen konnten oder durch Ha&#223; und Gewalt wie in Nigeria in unglaubliches Leid gest&#252;rzt wurden. Und auch f&#252;r die, die all dieses Leid verursachen, bete ich so gut ich es kann.</p>
	<p>Auf k&#246;rperliche Gewalt darf auch verbale Gewalt keine Antwort sein, zumal Er sich so klein gemacht hat, da&#223; er vollkommen schutzlos war.
</p>
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	</item>
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